Es ist ein Geschenk Gottes, das in Menschen und Teams vorhandene Potential zu entdecken helfen und zur Wirkung zu bringen: Was hinderlich ist, ausräumen, Bisheriges loslassen, mit Menschen oder Gremien neue Wege einschlagen.

Claudia Haslebacher

Claudia Haslebacher ist seit Anfang 2012 mit SLI Spiritualität – Leiterschaft – Inspiration unterwegs. Sie machte ihre Coachingausbildung in den USA. Seit 2013 coacht sie schwerpunktmässig Teams in der Schweiz im Rahmen der Evangelisch-methodistischen Kirche.

Als Pfarrerin und Distriktsvorsteherin der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK), lebt sie die Prinzipien von SLI auch in ihrem alltäglichen Dienst in der Kirchenleitung und in ihrer Verantwortung für Gemeinden. Sie erlebt dabei die befreiende und herausfordernde Dynamik, die entsteht, wenn Leitende in verbindlicher Gemeinschaft miteinander ihren Auftrag mit Christus leben. 

Claudia studierte Theologie an der Methodistischen Theologischen Hochschule in Reutlingen, Deutschland. Seit 1995 ist sie ordinierte Pfarrerin in der EMK, seit 2011 Distriktsvorsteherin. Während dieser Zeit liess sie sich weiter ausbilden: Neben der Coachausbildung mit SLI absolvierte sie die Ausbildung zur Ausbildnerin mit eidg. FA an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Eine zusätzliche Ausbildung für Leitungsaufgaben erwarb sie sich 2019 mit dem Executive Master of Business Administration EMBA an der Fernfachhochschule Schweiz.

Claudia ist verheiratet mit Michael. Ihre drei Kinder sind erwachsen.

Laupen, SChweiz

Bisherige Projekte

Ich hatte die Chance, die Arbeit mit SLI Prinzipien in SLI-Projekten mit EMK-Gemeinden und in einem theologischen Projekt anzuwenden. Sie bilden aber auch die Basis meiner „normalen“ beruflichen Arbeit in der Kirche.

Soteriologie-Projekt EMK Schweiz

Wie können Christen heute so von Erlösung sprechen, dass Menschen, die nicht christlich sozialisiert wurden, es verstehen? Diese Frage bewegte die EMK in der Schweiz. Ein Team von Pfarrerinnen, Pfarrern und anderen interessierten Menschen beschäftigte sich in einem SLI-Projekt mit dieser Frage. Für die EMK resultierte aus dieser Arbeit eine zentrale Erkenntnis für ihren Auftrag: Wir müssen lernen, zuzuhören. "Das Evangelium wird in einem echten Gespräch erfahren, nicht in der Konfrontation. In dem wir zuhören, entstehen Fragen zum eigenen Glauben. Wer bin ich eigentlich? Und wie kann ich an Jesus Christus glauben? Wir drehen alles um: Ich brauche das Gespräch mit anderen Menschen, damit ich im Glauben und Leben wachsen kann. Ich brauche den Dialog mit den anderen und mit ihren Lebensentwürfen. Aber in dieser Art, zuzuhören, entsteht die Sprache. Sprache ist nur möglich, wenn es mindestens zwei Seiten gibt. Da wir Christen dazu neigen, einseitig zu senden, sollten wir uns jetzt vor allem einmal auf den Dialog, das Zwei-Wort, konzentrieren, in dem wir zuhören lernen." (Stefan Moll, Teammitglied)

Thun-Inkubator-Projekt

12 Personen, 4 Gemeinden an 4 verschiedenen Orten, 2 Coaches, 1 Projekt: Dieses erste Projekt war eine herausfordernde Entdeckungsreise für die beiden Neu-Coaches und die Teammitglieder. Auf der Reise entdeckte eine Person eine neue Chance für eine persönliche Beziehung. Eine Gemeinde entwickelte eine motivierende Vision und konnte darauf basierend ein neues Leitungsteam zusammenstellen. Eine kleine Gemeinde stellte ihre Arbeit auf ein völlig neues Fundament, das ihr half, zwei Jahre ohne Pfarrperson ihre Mission engagiert zu leben. Die grosse Gemeinde entwickelte eine Vision für ihre weitere Arbeit und stellte das Leitungsteam auf ein gutes, neues Fundament.

Ebenezer-Antioch UMC

Members of a local Hispanic-Latino congregation and a local Anglo-English congregation have met to discern God's direction and plan for a rapidly changing community composed primarily of refugees and immigrant peoples. Building trust was the first order of business, and the team explored what a covenant relationship might look like. Conversations became open and honest, and God is moving among them in mighty ways.

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